Home
Traminitiative leidet unter behördlichen Verzögerungen    (1. Nov. 2011)

Die Behandlung unserer Traminitiative soll zurückgestellt werden, bis – voraussichtlich im Juni 2012 – eine «Tramnetzdesignstudie» des Bau- und Verkehrsdepartementes ausgewertet sein wird. Zähneknirschend genehmigen die Initiant/innen die behördlichen Verzögerungen um ein Dreivierteljahr, verlangen nun aber aktives Handeln und Planen, damit Basel im Regionenvergleich nicht noch weiter ins Hintertreffen gerät.

Bis heute sind die Basler Behörden nur schleppend auf die Anliegen der Traminitiative eingegangen. Dies setzt sich nun fort: die Behörden wollen mit der Behandlung der Traminitiative so lange zuwarten, bis sie im Juni 2012 ihre eigene «Tramnetzdesignstudie» ausgewertet haben. Die längst fällige Behandlung der Traminitiative «stört» offensichtlich bei dieser Auswertung.

Unser breit abgestütztes Komitee (aus CVP, FDP, EVP bis BastA!, SP und Parteilose) befürchtet, dass der Studie blosse Alibifunktion zukommt, und dass sie der blossen Rechtfertigung des Status Quo dienen wird.

Die Initiant/innen erwarten, dass die Basler Behörden im Juni 2012 solide Tram-Ausbauideen mit Modellcharakter präsentieren. Zudem wollen sie die dreivierteljährigen Auswertungs- und Planungsarbeiten aktiv begleiten. Schliesslich soll der aus der Traminitiative und der Netzstudie resultierende Tramnetz-Ausbau inklusive Finanzierungsmodell durch ein OeV-Netzgesetz abgesichert und so dem Parlament und dem Volk präsentiert werden.

Medienmitteilung des Initiativkomitees vom 1. November 2011 »

Attraktive Traminitiative - lustlose Regierung    (10. Mai 2011)

Die Traminitiative fordert die Regierung auf, die im Jahr 1966 unterbrochene Tramverbindung über die Johanniterbrücke wieder herzustellen und Basel-Nord ohne Umweg dem Grossbasel und dem Bahnhof SBB zu verbinden.

Während sich andere Städte durch den zügigen Ausbau des ÖV markante Standortvorteile verschaffen, stockt die Planung in Basel. Nach dem missglückten Versuch der Regierung, die Traminitiative mit einer teilweisen Ungültig-Erklärung zu stoppen, will sie der Initiative nun mit einem enttäuschenden Gegenvorschlag den Boden entziehen.

Unser breit abgestütztes Komitee wird alles daran setzen, dass aus dem lustlosen Gegenvorschlag ein konsensfähiger Vorschlag wird. Die Traminitiative wird selbstverständlich aufrechterhalten, bis ein Gegenvorschlag zu einer valablen Alternative wird.

mehr … »     Medienmitteilung der Regierung »     Ratschlag und Gegenvorschlag der Regierung »

«Eile mit Weile» statt offensive Planung! (12. Juni 2010)
Zwei Jahre haben engagierte Verkehrspolitiker/innen den Basler Verkehrsbehörden Zeit gegeben für Abklärungen über den wirtschaftlichen Nutzen einer Innerstadt-Entlastung via Johannitertram. Am 9. Juni 2010 hat die Regierung nun eine nichtssagende Antwort zum Anzug Urs Müller-Walz «betreffend Entlastung der Innerstadt via Tramverbindung Johanniterbrücke» publiziert. Die Medienmitteilung des Komitees ProTram Basel reagiert darauf, dass offenbar nichts passiert ist - ausser dem lapidaren Verweis aufs OeV-Programm und den späteren Bericht zur Traminitiative.
Mehr als 3'100 Unterschriften in nur acht Monaten:
Die Traminitiative ist zustande gekommen!
Übergabe der Unterschriften für die Traminitiative an die Staatsschreiberin Barbara SchüpbachMit 3'113 beglaubigten Unterschriften ist die Initiative «JA zum Basler Tram» am 23. September 2009 eingereicht worden. Lediglich acht Monate haben genügt, um das gesetzliche Quorum von 3'000 Unterschriften deutlich zu übertreffen.  

mehr zur Einreichung ... »

Die Initiative sieht eine Erweiterung des Tramnetzes in Basel vor: Die Johanniterbrücke wird wieder ins Tramnetz eingebunden. Sie schafft eine zusätzliche Tramverbindung zwischen Gross- und Kleinbasel.

Basel wird als Tramstadt gepriesen.
Setzen wir dies konsequent um mit der Traminitiative!